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[Dienstag, 10. April 2007]

Ostern ist vorbei und ich seh aus wie ein riiieeesengroßen Osterei. Massiv-Schokolade mit ca. 30% Fett. Hab die 70kg-Marke geknackt --> nein, nicht nach unten, sondern nach oben ! Man ich hab so voel gefressen wie noch nie, obwohl ich es nicht wollte! Ich hasse es, wenn ich nicht die Kontrolle über meinen Körper habe. Anfangs habe ich es nicht glauben wollen, aber momentan denke ich wirklich, dass die Medikamente appetitanregend wirken.
Ich war so doof und hab sie ne kleine Weile abgesetzt. Das sollte man bei Antidepressiva nicht machen... Hatte deswegen ne Nacht mit Alpträumen und so ne Art Wahnvorstellungen: Ich lag im Bett und konnte mich nicht mehr bewegen - ich weiß nicht, ob es real war oder ob ich es mit nur eingebildet hab (hatte ich in der Klinik schon mal, als ich die Medikamente absichtlich nicht genommen hab...). Dann hab ich geträumt, dass jemand zu mir ins Zimmer kam, weil ich mich irgendwie bemerkbar gemacht hab, dass ich mich nicht bewegen kann. Irgendwann hab ich nochmal geschlafen und hab im Traum einen heißen Topf angefasst. Das tat echt weh und ich bin davon schweißgebadet und mit Herzklopfen aufgewacht. Ne andere Situation (in der gleichen Nacht) war, als sich jemand auf meine Bettkante gesetzt hat - ich hab das richtig gespürt, dass sich mein Bett so bewegt hat, als würde jemand darauf sitzen (was eigentlich nicht geht, weil es die Seite war, die an der Wand ist...). Ich wollte das nicht. Das war alles so real, aber es kann nicht echt passiert sein!
Vielleicht war es auch die Kombi von abegesetzem Medikament und Koffeintabletten. Wenn ich die vorgeschriebene Dosis der Tabletten nehme, lauf ich am nächsten Tag rum wie Falschgeld. Deswegen hab ich das Zeug abgesetzt und um sicher zu gehen, dass ich nicht müde werde, präventiv sozusagen, Coffeinum reingeschmissen. Naja - is nun vorbei. Hab die "regulären" Tabletten dann iweder genommen und kein Koffein dazu - da wär ich fast im Stehen eingeschlafen. Und das, als ich noch nicht mal die ganze Menge der Medikamente genommen hab...
Am Donnerstag geh ich zur Psychiaterin und hol mir neue Tabletten - mal sehen, weiß nicht, ob ich ihr von der Nacht erzähle (natürlich erwähne ich nicht, dass ich die Tabletten abgesetzt hab). Aber ich hatte solche Symptome auch noch ohne Träume. Also Herzklopfen, Schweißausbrüche und Hitzewallungen - echt unangenehm. So aus heiterem Himmel wird mir total heiß und im nächsten Moment friere ich rum...
Außerdem hab ich Schnupfen, aber nur in einem Nasenloch. Und ich schmecke noch alles - also is irgendwe komisch.
Bis bald - ich geh erstmal was essen...

10.4.07 14:09


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[Donnerstag, 26. April 2007]

[es gingen dem Text Gedanken voraus, die ich hier nicht erwähnen möchte - im Großen und Ganzen ging es um meinen Klinikaufenthalt und das damit verbundene zusätzliche Schuljahr ...]

Ich könnte jetzt positiv in diese Katapultation in meine negative Gefühls- und Gedankenwelt einlenken: Was steigere ich mich so in diese Situation hinein? Es ist doch sinnlos, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Und nun gabelt sich wieder mein Gedankenweg: Entweder ich sehe dieses eine Jahr als eine feststehende Tatsache, mit der ich mich abfinden muss und versuche, es als Chance zu sehen (dies wäre die objektiv bessere und konstruktivere Variante) oder aber ich folge dem Wegweiser der Gleichgültigkeit: Es ist egal, was ich wo, wann, mit wem, wie lange und wozu mache – ich sterbe sowieso und da interessiert es keinen mehr, war jemand mal getan hat. Und um noch in größere Dimensionen zu schweifen: In ein paar Millionen Jahren ist die Erde futsch. Da gibt es nichts mehr. Ich frag mich da: Warum machen sich noch so wichtige Menschen (Politiker, Prominente, Leute in höheren Positionen, ...) viele Gedanken um Gesellschaftsstrukturierung, Geld, Arbeit, und all den Kram. Warum leben wir? Ich stelle mir die Frage fast jeden Tag... Und dann? Ich finde keine Antwort bzw. keine wirklich gute – ich denke nämlich, dass das Leben keinen Sinn hat. Hier mal meine kleine Autobiografie in Abschnitten:

  1. Geburt: ich bin winzig, habe nichts, kann nichts, erfreue meine Eltern und Mitmenschen

  2. Kindheit: ich bin etwas größer, habe immer noch nichts, gehe in die Schule, kann nur ein bisschen mehr, erfreue und belaste meine Eltern und Mitmenschen

  3. Jugendalter: ich bin groß, habe wenig (z.B. Geld, was ich gleich wieder ausgebe; Besitztümer, ...), gehe immer noch zur Schule, kann etwas, weiß nicht, was meine Eltern und Mitmenschen von mir denken bzw. an mir finden

  4. Erwachsenenalter: ich bin groß, ich gehe arbeiten, ich verdiene Geld, ich habe etwas, ich kann etwas, gebe das verdiente Geld aus, bin ein durchschnittlicher Mitmensch für meine Mitmenschen, vielleicht pflanze ich mich fort

  5. wenn ich alt bin: ich werde kleiner, kann weniger, habe weniger, erfreue meine Mitmenschen weniger, sterbe irgendwie und irgendwann

Hallo? Also ich meine, es geht im Großen und Ganzen doch jedem so. Und wenn jetzt einer sagt, dass es schon stimmt und wir mit unserer Vermehrung den Fortbestand der Menschheit sichern, dann raste ich fast noch mehr aus. Die Menschheit lebt auf der Erde und die Erde existiert nicht ewig – warum also fortpflanzen? Die Tiere haben's gut – die können nicht denken. Wird uns unsere Intelligenz zum Verhängnis? Hat sich der Intellekt des Menschen durch die Evolution so entwickelt, dass er (der Mensch) irgendwann darauf kommt, ein sinnloses Dasein zu führen? Es gibt ja viele Arten, die schon ausgestorben sind. Es wird zwar bedauert, aber es habe ja angeblich auch seinen biologischen Sinn so wegen Überbevölkerung der Erde und so... Also warum sollte dann nicht die Menschheit aussterben? Der zunächst als vorteilhaft angesehene „Selektionsfaktor Intelligenz“ wird zum Nachteil und „ermordet“ uns.

Ach, ich glaub, ich spinne total und muss mir zum Mittag erstmal Tavor nehmen, um nicht völlig verrückt zu werden...

26.4.07 10:08


[Freitag, 27. April 2007]

Heut ist ein besch*** Tag...
Bin müde und tretzdem angespannt/aufgeregt... Hatte heute schon 2 Coffeinum und eine Tavor... Man das kotzt mich an...

27.4.07 15:33


[Sonntag, 29. April 2007]

Warum gibt es Tage, an denen es einem so richtig scheiße geht? Und warum häufen die in letzter Zeit so oft?
Schon die Nacht von Freitag auf Samstag war der Horror: hab nur geflennt - schon aufm Weg nach Hause (war abends noch mit meiner alten Klasse weg) - und die halbe Nacht noch. Und dann heut wieder. Keiner war zu Hause und ich heul rum. Ich könnt mir vorstellen, dass es gliech wieder losgeht, aber ich darf nicht weinen. Mein Vater und mein Bruder sind da. Aber im Moment sind die Selbstmodgedanken so stark. Ich möchte das nicht denken. Ich hab Angst... Man, mir kommen jetzt wieder die Tränchen... Meine Mutter kommt heute Abend und ich glaube, ich muss ihr endlich mal sagen, wie ich mich fühle - ich kann das nciht verstecken. Vielleicht wäre es das Beste, wenn ich nochmal in die Klinik gehe...

Es geht nicht mehr. Ich kann nicht mehr leben. Ich möchte sterben.
Bitte, liebe Familie und alle, die mich gern haben: hört auf, mich zu lieben - es wird dadurch nicht einfacher für euch, ihr macht es euch nur noch schwieriger. Ihr dürft mich nicht lieben. Ich weiß, es ist ungerecht, denn ich erlaube mir es, euch zu lieben...

29.4.07 18:43


[*heul*]

Meine Mutter hat gerade angerufen und gesagt, dass sie jetzt nach Hause fährt und in etwa 4 Stunden hier sein wird (sie war bei meiner Oma, also ihrer Mutter). Ich schaff das so lange nicht. Also ich würd mich momentan nicht umbringen, aber ritzen schon...
29.4.07 19:14


[noch sonntag]

Mutti, Papa, M., C., G., E., H., S.: Ihr dürft mich nicht lieben! Bitte!
29.4.07 23:57





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